.

Internetauftritt der Kirchengemeinde St. Markus, Regensburg - Chronik Seite 3 von 7 - Die Orgel - Direkt zum Inhalt

Kirchengemeinde Sankt Markus

Navigation direkt zum Textanfang

Navigation für die einzelnen Seiten der Chronik überspringen, direkt zum Textanfang
Seiten:   1 2 3 4 5 6 7 8
  Die Orgel
Zur Einweihung der Kirche war diese komplett ausgestattet. Jedoch fehlte noch ein geeignetes Instrument für die musikalische Ausgestaltung der Gottesdienste.

Aus finanziellen Gründen musste man beim Bau der Kirche im Jahr 1967 auf eine neue Orgel verzichten. Anfangs begleitete ein Harmonium den Gemeindegesang. Das Instrument war aber schon sehr verbraucht, so dass es 1969 durch eine Interimsorgel ersetzt wurde. Als Zwischenlösung diente die ehemalige Orgel der Bruderhauskirche. Hier handelte es sich um eine einmanualige Orgel mit acht Registern, von denen zwei dem Pedal zugeordnet waren. Diese Orgel, um 1890 von der berühmten Orgelbaufirma Steinmeyer erbaut, besaß eine pneumatische Spiel- und Registertraktur, die sehr verschleißanfällig war.

So wurde 1969 bei der Übernahme der Orgel zunächst eine Überholung durch die Regensburger Firma Hirnschrodt notwendig. Aber der Klang konnte insgesamt nicht viel verbessert werden. Der Reparaturaufwand stand schließlich in keinem Verhältnis mehr zum Kostenaufwand. Deshalb entschied man sich für den Neubau einer Orgel.

Zwischenzeitlich ging im Februar 1973 Herr Pfarrer Arnold Wallhofen nach siebzehnjähriger Dienstzeit, in der er in entscheidender und engagierter Weise zum Aufbau der Gemeinde beitrug, in den Ruhestand. Herr Pfarrer Helmuth Göhring, der am 1. April 1973 durch Dekan Rudolf Meiser als Nachfolger in sein Amt als Pfarrer von St. Markus eingeführt worden war, trieb den Neubau einer Orgel für die Markuskirche in den folgenden Jahren voran. Bei den Kostenüberlegungen wurde eine größere finanzielle Beteiligung durch die Gesamtkirchenverwaltung erzielt, weil die neue Orgel neben der Gottesdienstbegleitung zusätzlich für die Organistenausbildung im Dekanat eingesetzt werden sollte.
Im Frühjahr 1978 hatte nach sorgfältiger Planung und Einholung verschiedener Angebote der damals bekannt werdende Orgelbauer Georg Jann aus Allkofen bei Laberweinting den Auftrag erhalten, eine Orgel mit elf Registern zum Preis von 90.000 DM zu bauen. Das Werk hat zwei Register im Pedal, vier Register im ersten Manual, fünf Register im zweiten Manual, ein Koppelmanual, sowie ein Schwellwerk und zwei Pedalkoppeln.

Die äußere Form, wie auch das helle Kiefernholz des Gehäuses passen sich dem überwiegenden Naturholzcharakter der Kircheninnenausstattung gut an. Im oberen Teil befinden sich die sichtbaren Prospektpfeifen. Die drei mittleren Felder gehören zum Hauptwerk, die beiden Außenfelder zum Pedal. Der untere Teil besteht aus dem sogenannten Brustwerk, dessen Pfeifen in einem geschlossenen Gehäuse hinter einer jalousieartig zerteilten Wand stehen, die der Organist durch eine Mechanik verstellen kann. Dadurch ist es möglich, die Klangstärke dieses Werkes für den Hörer entsprechend abzustufen.

Die Orgelbaufirma Jann hat heute Weltberühmtheit und baut schon seit vielen Jahren Orgeln auf allen Kontinenten.
Die Orgel heute

Die Orgel heute

nächste Seitenächste Seite