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Internetauftritt der Kirchengemeinde St. Markus, Regensburg - Chronik Seite 4 von 7 - Das Gemeindehaus in Prüfening - Direkt zum Inhalt

Kirchengemeinde Sankt Markus

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  Das Gemeindehaus in Prüfening
Im Juli 1977 konnte mit einem Sommerfest das zehnjährige Bestehen der Kirchengemeinde St. Markus, der fast "unerwünschten" Tochter der Dreieinigkeitskirche, gefeiert werden. Zum Festgottesdienst hielt Herr Pfarrer Göhring die Eingangsliturgie, der erste Pfarrer von St. Markus, Arnold Wallhofen, die Predigt. Sein Rückblick zeigte, dass die Gemeinde St. Markus von 250 Mitgliedern im Jahre 1956 und 1.500 bei der Weihe der Kirche 1967 auf eine sehr aktive Gemeinde von nun 2.400 Mitglieder angewachsen war.

Die architektonische Gestaltung der Innenräume bereitete aber immer wieder Schwierigkeiten und erwies sich häufig als nicht funktionsgerecht für die verschiedenen Veranstaltungen. Dieser Tatbestand, sowie die Zunahme von Jugend-, Musizier- und Spielgruppen, ferner das Fehlen eines Kindergartens in dieser Gegend, forderten mehr Räumlichkeiten. So bestand seit längerer Zeit der Wunsch nach einem Erweiterungsbau.
Ab November 1976 unternahm der Kirchenvorstand unter dem Vorsitz von Herrn Pfarrer Helmuth Göhring intensive Bemühungen das Vorhaben umzusetzen. Da die Planungen sich über viele Jahre hinzogen, war es Herrn Pfarrer Göhring nicht möglich, die Errichtung eines Gemeindezentrums in den Jahren seines Wirkens Realität werden zu lassen.

Zum 1. Oktober 1987 wurde Herr Pfarrer Göhring nach vierzehnjährigem Dienst in der Markusgemeinde von Dekan Wilhelm Schubert in den Ruhestand verabschiedet.




Das nebenstehende Bild zeigt Pfarrer Helmuth Göhring mit Ehefrau im Mai 2003 anlässlich seines 30jährigen Dienstjubiläums.
Pfarrer Helmuth Göhring
Kirchengrundstück im August 1992
Als Nachfolger von Herrn Pfarrer Göhring führte Dekan Schubert am 7. Februar 1988 Herrn Pfarrer Rudolf Grell als dritten Pfarrer seit der Gründung der eigenständigen Kirchengemeinde St. Markus in sein neues Amt ein.

Im Sommer 1989 wurden durch ihn dann gezielte Verhandlungen mit dem Landeskirchenrat und der Gesamtkirchenverwaltung Regensburg zum Bau eines Gemeindehauses neben der Kirche in die Wege geleitet. Ende 1990 begannen Gespräche mit der Stadt Regensburg und dem Landeskirchenrat mit dem Ziel, bei der Markuskirche einen Kindergarten einzurichten.

Bereits im Juni 1992 konnte nach erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen mit allen beteiligten Stellen die Genehmigung zum Bau eines Kindergartens und eines Gemeindehauses durch den Landeskirchenrat erteilt werden.

Hier ist das Kirchengrundstück im August 1992 zu sehen, vom Platz des heutigen Gemeindehauses aus.
Mit dem Bau wurde dann im Jahr 1993 begonnen und der Grundstein am 8. April 1994 gelegt. Der Text der Urkunde zur Grundsteinlegung endet mit den gleichen Sätzen wie der der Urkunde zur Grundsteinlegung der Kirche im Jahre 1966:

"Für den Bau und für die Menschen, die in diesem Haus ein- und ausgehen werden, und für alles, was darin geschieht, erbitten wir Gottes Schutz und Segen. Den Anfang, Mitt' und Ende, ach Herr, zum Besten wende!"


Die Außenseite des Steins wurde von Renate Christin gestaltet: ein Löwenkopf, der heute im Eingangsbereich des Gemeindehauses zu sehen ist.




Das nebenstehende Bild zeigt Pfarrer Rudolf Grell bei der Grundsteinlegung des Gemeindehauses Prüfening.
Pfarrer Grell
Am 7. Mai 1995 konnte schließlich nach langen Jahren der Planungen durch Dekan Reinhard von Loewenich und Herrn Pfarrer Grell das Gemeindezentrum St. Markus eingeweiht werden.

Das langgestreckte Haus beherbergt Kindergarten und Gemeindezentrum unter einem Dach. Von außen wirkt der Bau, dessen Kosten sich auf 4.000.000 DM beliefen, trotz seiner ungewöhnlichen Ausmaße von 50 mal 17 Metern eher schlicht. Seine eigentlichen Reize finden sich im Inneren. Die Eingangshallen beider Trakte, also Kindergarten und Gemeindezentrum, sind durch natürliches Oberlicht hell durchflutet und haben somit eine einladende Wirkung.

Das Gemeindehaus bietet zwei jeweils 50 qm große Gruppenräume, einen Gemeindesaal mit Platz für ca. 100 Personen sowie mehrere Küchen. Der Kindergarten mit zwei Gruppen bietet ausreichend Platz mit entsprechenden Nebenräumen und der große Mehrzweckraum stellt sicher, dass die Kinder auch bei schlechtem Wetter genug Bewegung haben.
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